Was ist Beschäftigungstherapie?
In der Beschäftigungstherapie können die Betreuten mit handwerklichen und gestalterischen Arbeiten (z. B. Töpfern, Kollagen, Holzarbeiten), lebenspraktischen Trainingsprogrammen, in Einzel- oder Gruppentherapie, Aspekte von sich
selbst erfahren und in Kommunikation zu anderen (Therapeuten, Gruppe) treten. Durch die Arbeit mit Farben, Formen und verschiedenen
Werkmaterialien erfährt der Betreute neue oder verlorengegangene Kompetenzen. Er kann Zugang zu Gefühlen und Wünschen sowie
Mut zu neuen Schritten bekommen, Spannungen abbauen, der Angst vor Misserfolg entgegenwirken.
Zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung werden bei der Arbeit ausgelöste Gefühle und Handlungen besprochen, wie z. B. negative Annahmen über sich selbst oder die Differenz zwischen Ich-Ideal und eigener Akzeptanz. Besonders bei Gruppenarbeiten
können durch die Krankheit bedingte Beeinträchtigungen im sozialen Bereich, wie z. B. Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und die Angst davor verbessert, im geschützten Rahmen der Gruppe geübt und
therapeutisch bearbeitet werden.
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Kontakt
Birgit Wendrich
Ergotherapeutin
Prisca Moratti Duss
Arbeitspädagogin
Katrin Büchl
Arbeitserzieherin
Gaimersheimer Straße 15 1/2
85057 Ingolstadt
Büro: 0841/49018-751
Telefax: 0841/49018-816
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