Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 03.03.2008

300 Energiesparlampen in Caritas-Wohnheimen

Initiative ist Teil des Umweltmanagements / Große Einsparungen durch Sonnenenergie

In den Caritas-Wohnheimen Ingolstadt sind rund 300 Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt worden. Nach Mitteilung der Einrichtung hat Wohnheimeleiter Peter Durm gemeinsam mit zwei Heimbewohnern in den vergangenen Wochen normale Glühbirnen zwischen 25 und 100 Watt komplett in energiesparende Lämpchen zwischen 7 und 20 Watt ausgetauscht. „Die Aktion kostete rund 1.500 Euro. Da wir nach ersten Erkenntnissen monatlich etwa 200 Euro Energie einsparen, wird sich die Investition vermutlich bereits im Herbst amortisiert haben. “, erklärt Dominik Kieser , zuständiger Mitarbeiter für Qualitäts- und Umweltmanagement der Caritas-Wohnheime und Werkstätten. Er rechnet damit, dass in Zukunft rund zwölf Prozent weniger Strom in den Häusern in der Hugo-Wolfstraße sowie in der Telemannstraße „St. Alfons“ verbraucht wird.

Energieeinsparungen erzielen ist ein Grundpfeiler des Umweltmanagements der Ingolstädter Caritaseinrichtung. Bereits Ende 2006 wurden Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Wohnheime und Werkstätten sowie des zu diesen gehörenden Caritas-Marktes in Gaimersheim installiert. Im Jahr 2007 speisten diese nach Auskunft Kiesers über 128.000 Kilowatt Sonnenenergie ins Stromnetz ein. „Damit könnten gut 30 Haushalte mit je vier Personen ein Jahr lang versorgt werden“, veranschaulicht der Umweltbeauftragte und ergänzt den Umwelteffekt: „Dies entspricht einer CO2-Einsparung von knapp 85 Tonnen pro Jahr.“ Einrichtungsleiter Michael Rinnagl sieht in dieser Initiative daher einen „besonderen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung im Rahmen unseres Umweltengagements“.

Zum Umweltmanagement der Einrichtung gehören aber auch kleinere Initiativen: „Bei Neuanschaffungen wie Kühlschränken, Kochplatten oder Schnellkochern werden nun stets   die Energiekoeffizienten geprüft und so nach und nach alte Energiefresser durch sparsame Geräte ersetzt“, erwähnt Kieser . In Kürze werde eine dritte Hackschnitzelheizung in der Einrichtung errichtet: im Wohnheim in der Telemannstraße. In der Hugo-Wolfstraße sowie im Gaimersmarkter Caritas-Markt wird bereits mit diesem erneuerbaren Energiebrennstoff geheizt. „Zudem prüfen wir, ob wir zu einem reinen Öko-Stromanbieter wechseln können.“ Ferner solle in Kürze ausschließlich Recyclingpapier genutzt werden, kündigt Kieser an, der in den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten ein Projektteam „Miteinander querdenken “ moderiert, das sich alle zwei Wochen trifft. Er selbst bildet sich derzeit zum kirchlichen Umweltauditor fort, um dafür zu sorgen, dass in der Einrichtung nach EU-weit anerkannten Umweltstandards gearbeitet wird.     

 

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