Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 25.06.2009

Lob vom Umweltministerium in München

Kirchlich-caritative Umweltprojekte im Bistum gelten als vorbildhaft

Großes Lob erhielten kirchlich-caritative Umweltschutzprojekte aus der Diözese Eichstätt bei einer Fachtagung des Landes-Caritasverbandes in der Katholischen Akademie in München. Der Amtschef des Bayerischen Umweltministeriums, Wolfgang Lazik sagte, der Eichstätter Dözesan-Caritasverband habe in seinen Pflegeheimen umfassende Umweltmanagement-Maßnahmen eingeführt, die vorbildlich für andere Heime seien. Ein „perfektes Nachhaltigkeitsmanagement“  bescheinigte Lazik der Regens Wagner Stiftung in Zell. Bei der Münchner Tagung, an der rund 90 Führungskräfte aus der bayerischen Caritas teilnahmen,  waren die Mitarbeiter aus der Diözese Eichstätt viel gefragte Ratgeber.
Bei der Tagung nahm Ministerialdirektor Lazik den Landes-Caritasverband Bayern offiziell in den Umweltpakt Bayern auf, der von der Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft gegründet worden war, um den freiwilligen betrieblichen Umweltschutz zu fördern. Zur Begründung des Caritas-Engagements erklärte Landes-Caritasdirektor Prälat Karl-Heinz Zerrle , die Caritas fühle sich als katholischer Verband verpflichtet, für die Bewahrung der Schöpfung Gottes Verantwortung zu übernehmen. „Wir müssen und wollen unsere Einrichtungen vom Kindergarten bis zum Pflegeheim dazu anhalten, Strom und Wasser zu sparen, die Heizkosten zu senken und beim Einkauf von Lebensmitteln, Baustoffen und anderen Gütern auf die Regeln umweltgerechter und menschenfreundlicher Produktion sowie fairen Handels zu achten“, sagte Prälat Zerrle .
Der Landes-Caritasverband startet im Januar 2010 mit zunächst 16 größeren Einrichtungen aus ganz Bayern ein Projekt, um dort ein systematisches Umweltmanagement einzuführen. Nach und nach sollen immer mehr Einrichtungen folgen. Die Projekte aus der Diözese Eichstätt sollen dabei als Vorbild dienen.

Bettina Mühlbauer vom Diözesan-Caritasverband Eichstätt und Dominik Kieser von den Caritas- Wohnheimen und Werkstätten Ingolstadt informierten bei der Tagung über Umweltschutzprojekte.

 

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