Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 15.02.2010

Rund 250.000 Besucher im Caritas-Markt

Statistik 2009: Täglich 260 Anlieferungen / Erstmals Adventsmarkt durchgeführt

Rund 250.000 Menschen haben im vergangenen Jahr den Gaimersheimer Caritas-Markt mit angegliederter Sperrmüllsammelstelle besucht. Das sind 20.000 mehr als 2008, wie aus dem jetzt   erschienenen Jahresbericht 2009 der Einrichtung hervorgeht. Nach dem Bericht   lieferten ferner die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger über 4.200 Tonnen Sperrmüll an. Dieser Müll musste somit nicht durch die Stadt abgeholt werden.

Im Durchschnitt erfolgten laut der Auswertung in 2009 täglich 260 Anlieferungen. Dies waren 13 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Ebenfalls erhöhten sich die angelieferten Sperrmüllmengen um etwa 700 Tonnen. Von den insgesamt 4.200 Tonnen im ganzen Jahr konnten der Einrichtungsstatistik zufolge 20 Prozent wiederverwertet werden: Diese   wiederverwerteten Waren werden zum Teil im Caritas-Markt verkauft, etwa Möbel, Geschirr oder andere Haushaltswaren. Angeliefertes Altholz wird für die Hackschnitzelheizung der Einrichtung verarbeitet. Fast 740 sozial bedürftige Menschen erhielten mit einem Warengutschein der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt kostenfrei Gebrauchsgegenstände, zum Großteil Kleidung, im Wert von insgesamt 16.700 Euro.

Tätig waren im Caritas-Markt, der zu den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten Ingolstadt gehört, im vergangenen Jahr laut dem Bericht acht Stammmitarbeiter in Vollzeit sowie acht weitere in Teilzeit. Knapp 240 Menschen waren dort zudem im Wechsel schichtweise sowie zeitlich befristet beschäftigt. Diese Menschen, die zuvor zum Großteil langzeitarbeitslos waren, haben erfahrungsgemäß auf dem ersten Arbeitsmarkt meist keine Chance mehr. Hinzu kamen sechs Zivildienstleistende, sieben Praktikanten und sieben   Ehrenamtliche.

Der Leiter des Caritas-Marktes, Alois Bortenhauser , freut sich besonders darüber, „dass im Jahr 2009 alle drei erstmals ausgebildeten Verkäuferinnen im angegliederten Kleidermarkt ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben“. Auf gute Resonanz sei zudem der erstmals durchgeführte Adventsmarkt gestoßen. Dafür hatten Mitarbeiter aus der Caritas-Schreinerei zwei Holzhütten gefertigt und auf dem Gelände des Marktes aufgestellt. Die Idee dazu stammte von den Ausbilderinnen der Verkäufer-Azubis. Sie wollten mit diesen ein außergewöhnliches Projekt jenseits des Tagesgeschäftes gestalten. Dabei wurden unter anderen Kunststoff-Weihnachtsbäume, Adventsgestecke sowie Weihnachtsbeleuchtungen verkauft. „Vor allem alte teilweise noch handgefertigte Weihnachtskugeln kamen gut an“, so Bortenhauser .

Zu dessen Freude bringen immer mehr Bürgerinnen und Bürger gute Sache in den Caritas-Markt. „Diese können wir günstig verkaufen oder sozial bedürftigen Menschen kostenlos abgeben. Und unsere Einnahmen tragen dazu bei, dass langzeitarbeitslose Menschen neue Arbeitschancen oder benachteiligte Jugendliche Ausbildungsmöglichkeiten bekommen.“

 

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