Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 20.12.2011

5.000 Euro für sozial bedürftige Betreute der Caritas

Recyclingfirma Oblinger spendete erneut an Wohnheime und Werkstätten in Ingolstadt

5.000 Euro hat die Ingolstädter Recyclingfirma von Michael Oblinger erneut vor Weihnachten den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten Ingolstadt gespendet. An deren Leiter Michael Rinnagl übergab der Unternehmer gemeinsam mit seiner Frau Carmen Oblinger auf dem Firmengelände dafür einen symbolischen Scheck. Laut Rinnagl sollen mit dem Geld vor allem in der Caritaseinrichtung betreute Menschen unterstützt werden, die bei zuzahlungspflichtigen Medikamenten, Zahnersatz oder dem Erwerb von Brillen in finanzielle Bedrängnis geraten. "Der Bezirk Oberbayern als unser Kostenträger ist dafür nicht zuständig, und die Krankenkassen bezahlen nur einen Teil der Kosten. Mit dem wenigen Taschengeld, das unseren Bewohnern zur Verfügung steht, können sie die anstehenden Kosten nicht bezahlen", sagte der Caritas-Einrichtungsleiter im Gespräch mit dem Ehepaar Oblinger.

Der Recycling-Unternehmer hatte im vergangenen Jahr mit ebenfalls 5.000 Euro bereits die Ergotherapeutische Kreativwerkstatt "kunst & bunt" in den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten gefördert. Mit dieser Spenden wurden geeignete Werktische und Arbeitsplatzausstattungen, zum Beispiel ein Tonbrennofen, angeschafft. In dieser Werkstatt erhalten psychisch kranke und suchtkranke Menschen die Möglichkeit, sich nach ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen kreativ zu betätigen und auszudrücken. Mit verschiedenen Materialien stellen sie Produkte wie zum Beispiel Halsketten oder Korb- sowie Lederwaren her. Dadurch entwickeln und trainieren die hilfebedürftigen Menschen Kompetenzen wie Geschicklichkeit und handwerkliche Begabung. Rinnagl warb dieses Jahr in einem Weihnachts-Spendenaufruf an Förderer und Kunden darum, sich im Internet unter  www.kunst-und-bunt.de die in der Kreativwerkstatt hergestellten Produkte anzuschauen oder die Werkstatt in der Gaimersheimerstraße 15 1/2 in Ingolstadt einmal persönlich zu besuchen. "Vielleicht finden Sie da ja sogar noch ein passendes Weihnachtsgeschenk", so Rinnagl.  

In den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten werden nach eigenen Angaben jährlich fast 400 psychisch kranke, suchtkranke, wohnungslose und langzeitarbeitslosen Menschen betreut. Einige wohnen in einem der beiden Wohnheime. Andere leben in eigenen Wohnungen, gehen aber zu einer Beschäftigungstherapie, zu Berufsfindung, Anlerntätigkeiten oder öffentlich geförderter Ausbildung in die Caritas-Werkstätten und -Beschäftigungsbetriebe. Ziel ist stets, die Betroffenen möglichst für eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren und grundsätzlich zu einem eigenständigen Leben zu befähigen.

 

 

5.000 Euro hat die Ingolstädter Recyclingfirma von Michael Oblinger (rechts) erneut vor Weihnachten den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten Ingolstadt gespendet. An deren Leiter Michael Rinnagl übergab der Unternehmer gemeinsam mit seiner Frau Carmen Oblinger auf dem Firmengelände dafür einen symbolischen Scheck. Foto: Caritas-Wohnheime und Werkstätten

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