Unsere Natur schützen  

Umwelttag der Caritas-Wohnheime und Werkstätten

Rund 250 Mitarbeiter, Beschäftigte und Bewohner der Einrichtung haben am 13.10.2008 an einem Umwelttag teilgenommen.

Mitarbeiter diskutieren gemeinsam
Interessante Gespräche kamen zustande

Dieser Tag stand unter dem Motto: „Spuren hinterlassen“.
In einer kleinen Ausstellung mit Plakaten und einem kurzen Dokumentarfilm wurde einführend das wissenschaftliche Konzept des ökologischen Fußabdrucks aufgegriffen. Es sollte gezeigt werden, dass jeder Mensch mit seinem individuellen Konsumverhalten und Ressourcenverbrauch eine gewisse Fläche an Natur verbraucht. Alles was wir konsumieren ob Essen, Baustoffe, Wasser oder Energie stammt aus der Natur und braucht Naturfläche.

Die Besucher der Veranstaltung konnten zu den umweltrelevanten Themen Gesundheit, Wasser, Verkehr, Wärme und Strom eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge für die Einrichtung einbringen. So gab es auf runden Stehtischen Leitfragen für die oben genannten Themenbereiche. Die Antworten und Ideen wurden dann von den Teilnehmern auf beschreibbare Tischdecken geschrieben.

In einer geselligen Atmosphäre wurde neben dem Genuss von fair gehandeltem Kaffee und Bioschokolade auch viel diskutiert und hinterfragt. So fühlten sich einige Mitarbeiter und Beschäftigte bei Herrn Funck von der Firma Frey Donaubauer Wich in Energiefragen gut beraten. Sie konnten so auch für ihren privaten Haushalt viele neue Informationen gewinnen.

Gestapelte Wasserkästen
Darstellung des
Wasserverbrauches


In einem weiteren Teil der Ausstellung im Hintergrund des Geschehens erhielten die Teilnehmer einen Eindruck von dem was die Einrichtung in den letzten vier Jahren für den Umweltschutz geleistet hat. Beispielsweise konnte der tägliche C02-Ausstoß pro Beschäftigten in den letzten 4 Jahren um 50 % reduziert werden. Dieser Vergleich wurde mit Hilfe von 100 bzw. 50 C02 Luftballons verdeutlicht.


Im Gegensatz dazu konnte die im Jahr 2003 festgelegte Zielsetzung, den Stromverbrauch um 3 % zu reduzieren, nicht umgesetzt werden. Dieser stieg um 3 % an. Wenn man allerdings diesen Wert in Verbindung mit den Beschäftigten setzt, sieht die Rechnung wesentlich erfolgreicher aus. Da 2007 im Vergleich zu 2003 doppelt so viele Menschen bei den Wohnheimen und Werkstätten beschäftigt waren, sank der Stromverbrauch pro Kopf in diesem Zeitraum sogar um 41 %.

Einige Bewohner unseres Wohnheimes lockerten die ernste Thematik mit Umweltquizfragen auf. Zur Belohnung für eine richtige Antwort gab es dann einen biologischen Schokokuss.

Mitarbeiter betreibt Elektrofahrrad
Eine etwas andere
Art der Energiegewinnung


Ein weiteres Ziel dieses Tages war es, konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Anwesenden aufzuzeigen. So konnte beispielweise ein Klappfahrrad für Berufspendler oder ein überdachtes Liegefahrrad begutachtet werden.


Ein Umweltteam unter der Leitung unseres Umweltmanagementbeauftragten Dominik Kieser wird die Ergebnisse des Umwelttages auswerten und bis Ende des Jahres eine neue Umwelterklärung erstellen. In dieser sollen Umweltziele für die kommenden 3 Jahre festgelegt werden.


Ansprechpartner:
Dominik Kieser
Umwelt- und Qualitätsmanagement
Hugo-Wolf-Straße 20
85057 Ingolstadt

Büro: 0841/49018-850

Email: dominik.kieser@caritas-ingolstadt.de

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