Ausbildung und Umschulung

Ausbildung für junge Menschen mit:

  • schwierigen Familienverhältnissen und Krisensituationen
  • Migrationshintergrund
  • keinem oder schlechtem Schulabschluss
  • Abgang von einer Förderschule
  • erschwerter Lebenslage z. B. alleinerziehende Mütter
  • Überschuldung und schwieriger ökonomischer Situation
  • Straffälligkeit, Haftentlassung
  • Entwicklungsbeeinträchtigung bzw. Entwicklungsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten und -störungen
  • Suchtgefährdung und Suchtmittelabhängigkeit
  • Lernbehinderung/Lernstörungen
  • Teilleistungsstörungen wie z. B. Legasthenie
  • Psychischer und physischer Beeinträchtigung oder Behinderung

Wir bieten an:

Betreute Ausbildungsplätze nach der regulären Ausbildungsverordnung bzw. Ausbildungsplätze nach den besonderen Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen in folgenden Berufen an:

  • Kfz-Mechatroniker
  • Schreiner/Tischer und Fachpraktiker für Holzverarbeitung
  • Maler/Lackierer; Bauten- und Objektbeschichter und Malerfachwerker
  • Koch, Beikoch
  • Hauswirtschafter; Hauswirtschaftstechnische Helfer
  • Verkäufer; Kaufleute im Einzelhandel, Fachpraktiker im Verkauf
  • Zweiradmechaniker mit Fachrichtung Fahrradtechnik; Fahrradmonteur
  • Gärtner Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
  • Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik

Während der gesamten Ausbildung besteht pädagogische Begleitung von geschulten Arbeitsanleitern, Sozialpädagogen und Meistern in unseren beschützenden Beschäftigungsbetrieben d. h.

  • individuelle Vermittlung von beruflichen Fähig- und Fertigkeiten
  • Aufarbeitung der Berufsschulinhalte
  • psychosoziale Begleitung in prekären Lebenslagen
  • sozialpädagogische Begleitung, Gesprächsangebote, Einzelfallhilfen
  • Training zum Verhalten bei Prüfungen, bei Konflikten im Betrieb und bei Bewerbungen
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden
  • Herstellung von Kontakten zu Beratungsstellen
  • Hilfen bei der Freizeitgestaltung

Voraussetzungen

Der Erhalt eines Ausbildungsplatzes setzt voraus, dass die zu fördernde Person unter Berücksichtigung der genannten Hilfen für eine Berufsausbildung geeignet ist und die Finanzierung der Förderung geklärt ist. Dies erfolgt in der Regel auf der Grundlage vom SGB VIII, SGB IX. Die Maßnahmekosten werden zum Beispiel von den Jugendämtern oder der Agentur für Arbeit getragen.