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Sieben sich zur handwerklichen Arbeit präsentierende Männer
Interview Armutsbekämpfung

"Wir helfen Eltern, Vorbilder für ihre Kinder zu sein"

[Jan. 2026] - In drei Anlaufstellen an den Standorten Sterkrade, Alt-Oberhausen und Osterfeld arbeiten Berater*innen des Projektes SITAO-Plus daran Armut zu bekämpfen. Drei Träger haben sich zusammengetan, um Menschen in eine Beschäftigung zu vermitteln und ihnen damit Selbstwertgefühl zurückzugeben.

Porträtbild einer Frau mit blonden Haaren mittleren Alters. "Politikerinnen und Politiker müssen von Betroffenen und Sozialarbeitenden mitbekommen, wo die Probleme liegen", sagt Inga Kellermann, die den Bereich "Beratung | Plus" beim Caritasverband Oberhausen leitet.© Christoph Grätz

Christoph Grätz sprach mit Inga Kellermann, der Verantwortlichen für das Teilprojekt bei der Caritas Oberhausen. 

Caritas in NRW SITAO steht für Soziale Integration und Teilhabe am Arbeitsmarkt in Oberhausen. Aber wofür steht das Plus?

Inga Kellermann: Das Plus zeigt an, dass es sich um ein Nachfolgeprojekt handelt. Wir sind sehr froh, dass wir dieses ESF-geförderte Projekt hier für Oberhausen im Trägerverbund gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt, mit der "kurbel", die da federführend zuständig ist und mit uns als Caritasverband, erweitert fortführen können. Was ist der Mehrwert?  Wir arbeiten rechtskreisübergreifend, für Personen, die im Leistungsbezug des SGB II und SGB XII sind, also die staatliche Transferleistungen bekommen. Das heißt, wir Beraterinnen schauen nicht nur auf eine Sache, sondern beraten umfassend und haben den Überblick über verschiedene Hilfemaßnahmen, die die Person in Anspruch nehmen kann. 

Caritas in NRW: Welche Menschen haben Sie mit Ihrem Projekt besonders im Blick?

Inga Kellermann: Wir unterstützen Familien, Eltern mit Einschränkungen und Alleinerziehende, Menschen die Grundsicherung oder Bürgergeld beziehen und Sozialleistungen wie Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss. Unsere Zielgruppe sind ausnahmslos Menschen, die Kinder zu versorgen haben und staatliche Transferleistungen bekommen. Wir sind mit unserem Projekt bewusst nicht in den gutsituierten Stadtteilen, sondern dort, wo es nötig ist. Schon bei der Antragstellung haben wir darauf geachtet, wo in Oberhausen viele Menschen leben, die besonderer Unterstützung bedürfen, nämlich in Osterfeld, Sterkrade und Alt-Oberhausen. 

Caritas in NRW: Was sind denn so die Problemlagen, mit denen die Menschen zu Ihnen kommen, mit denen Sie und Ihr Team praktisch jeden Tag zu tun haben?

Inga Kellermann: Ja, also ein guter Start ist eigentlich, wenn Menschen in Krisensituationen zu uns kommen. Da können wir in bestimmten Situationen Brandhelfer sein. Zum Beispiel, wenn es droht, dass der Energieversorger die Stromversorgung kappt. Das ist dann - ich weiß, das klingt komisch - ein guter Aufhänger, um zu sehen, an welcher Stelle es hakt. Wir stellen dann immer die gleichen Fragen. Wie ist es zu dieser Notsituation gekommen und welche Umstände spielen im Hintergrund eine Rolle? Wenn wir dann den Sprung geschafft haben, den Menschen aus dieser Situation herauszuhelfen, indem wir vielleicht eine Ratenzahlungsvereinbarung mit dem Energieversorger aushandeln, dann schauen wir uns an, wie z.B. das Netzwerk der Familie aufgestellt ist. Wen kann man noch anfragen, um finanzielle Ressourcen zu erschließen? Mit anderen Worten, wir können dann anfangen mit den Familien auch inhaltlich zu arbeiten. Das Projekt sagt ja auch, dass wir präventiv arbeiten, das heißt Armutsbekämpfung für Kinder. Inwieweit kann man Armut aufbrechen, damit Eltern Vorbilder sein können, vielleicht auch nochmal eine Weiterbildungsmaßnahme besuchen, einen Deutschkurs machen, um dann im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen?

Wir helfen den Kindern, indem wir den Eltern in den Job helfen.

Beratungssituation in einem Büro. Der Klient ist nur von hinten zu sehen, die Beraterin ist ihm und dem Fotografen zugewandt.Zu Caritas-Beraterin Beate Wendel kommen Menschen, die in Not sind und lieber anonym bleiben wollen. Ihre Arbeit ist die eines "Brandhelfers und Türöffners." © Christoph Grätz

Caritas in NRW: Netzwerken ist bei vielen sozialen Projekten ein ganz zentraler Bestandteil. Sie arbeiten ja wahrscheinlich mit verschiedenen Ämtern, Behörden, Schulen, Firmen, Kitas zusammen.

Inga Kellermann: Ja, klar. Wir gucken uns zunächst die Ressourcen unsrer Klientinnen und Klienten ganz genau an, wen gibt es im direkten Umfeld der Familie? Dann schauen wir mit welchen anderen Institutionen die Menschen zu tun haben. Wer ist vielleicht auch zuständig im Jobcenter, in der Ausländerbehörde, bei der Krankenkasse? Wer ist der Stromversorger? Wir haben ganz viele Kontakte auch zu unterschiedlichen Vermietern und Wohnungsgenossenschaften. Also wir schauen, wie das Leben des Einzelnen aufgebaut ist, wo die Stärken und Schwächen sind und wo wir noch unterstützen können. Wir setzen uns aktiv ein, gerade bei diesen Behörden, die ich genannt habe, um den Menschen dort eine Stimme zu geben, weil die Hürden manchmal schon sehr hoch sind, gerade für Menschen, die sich nicht so super gut ausdrücken können und ihr Anliegen nicht prima formuliert vorbringen können. 

Caritas in NRW: Wieviele Menschen beraten Sie so am Tag, in der Woche, im Monat?

Inga Kellermann: Man kann sagen, dass jeder Berater bei uns ungefähr fünf Menschen am Tag berät. Wir haben in diesem Jahr unsere geplanten Beratungszahlen weit übertroffen. Das sind für unseren Stadtteil ungefähr 180 Personen oder Familien.

Caritas in NRW: Also mit anderen Worten, Sie könnten noch drei weitere Büros aufmachen? Ich frage das deswegen, weil die Finanzierungen aus dem Europäischen Sozialfonds zwar noch bis 2027 gesichert ist, für die Zeit danach aber neu verhandelt wird. Es ist natürlich wichtig, dass es solche Projekte gibt, weil das Menschen die Möglichkeit zur Teilhabe gibt. Das spart ja letztendlich auf lange Sicht vielleicht sogar Geld, weil Reparaturmaßnahmen meistens teurer sind als einmal richtig zu helfen, oder Frau Kellermann?

Inga Kellermann: Ja! Wir brauchen hier weiterhin eine soziale Infrastruktur. für Oberhausener Bürgerinnen und Bürger, zumal einige Träger aus bestimmten Projekten aussteigen, weil die Finanzierungsmöglichkeit nicht so gut ist. Dafür brauchen wir unter anderem den Europäischen Sozialfonds, damit wir weiterhin Menschen in Not unterstützen können. Wir arbeiten mit allen unseren Projekten daran Vorurteile abzubauen, gerade was Armut betrifft. Wir haben ganz blitzgescheite Menschen unter unseren Klientinnen und Klienten, die ihre Potenziale einfach nochmal zeigen möchten, aber durch bestimmte Umstände vielleicht gehemmt sind. Da sind wir Türöffner. Von daher ist es wichtig, diese positiven Beispiele zu zeigen, von Menschen, die wir in Arbeit gebracht haben, die dadurch auch Vorbild für ihre Kinder sind und unsere Gesellschaft nach vorne bringen.

Die Fragen stellte Christoph Grätz.

Hören Sie das ganze Gespräch mit Inga Kellermann und Projektleiterin Stephanie Janßen von der kurbel im Podcast caritalks (Folge 108).



Armutsbekämpfung im Projekt SITAO Plus

Die Teams im Projekt unterstützen Familien und Alleinerziehende, die, Leistungen nach SGB-II beziehen, das sogenannte Bürgergeld oder Grundsicherung nach dem SGB-XII.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms "Akti(F) Plus - Aktiv für Familien und ihre Kinder" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Hauptantragsteller ist "die kurbel", ein Träger der Jugendberufshilfe in Oberhausen und Mülheim.

www.sitao-plus.de

Ein Mann mit verschränkten Armen, der einen blauen Anzug trägt und in die Kamera schaut: Porträt des Europa-Politikers Dennis Radtke.

Dennis Radtke, MDEP, sozialpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament und Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Deutschlands
Foto: Martin Lahousse

"Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) ist das Rückgrat sozialer Teilhabe in unseren Regionen. Deshalb muss der ESF Plus ab 2028 unbedingt eigenständig, regional ausgestaltet und stark finanziert bleiben. Nur so können wir auch künftig Integration fördern, Menschen in Arbeit bringen und dem Fachkräftemangel begegnen. Europa zeigt hier seine soziale Kraft - und davon profitieren gerade die Schwächeren in unserer Gesellschaft."

Dennis Radtke, MDEP



Weitere Beiträge zum Thema "Europa" finden Sie in unserem Themendossier.

Autor/in:

  • Christoph Grätz
Quelle: caritas-nrw.de
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